Easy Rider - Film Tour auf den Spuren von Billy & Wyatt ca. 4200 Km            15 Tage / 14 Nächte ab von Los Angeles nach New Orleans

Kein anderer Film der Geschichte hatte eine so einschneidende Wirkung auf die Motorradwelt wie “Easy Rider”. Mit seinem Erscheinen im Jahre 1969 stellte Easy Rider der Welt die Freiheit des Motorradfahrens in Amerika vor. Damals wie heute gibt es wohl kaum einen Mann, der diesen Film angeschaut hat und nicht wie „Billy“ oder „Wyatt“ auf „Captain America“ die Freiheit auf den Straßen Amerikas erleben wollte, wenn auch nur für ein paar Tage. 50 Jahre später wird Easy Rider immer noch als der bedeutendste Motorradfilm aller Zeiten geschätzt und hält den Traum von Freiheit und lebensveränderndem Abenteuer auf den offenen Straßen in der Weite Amerikas wach. EagleRider Motorcycle Rental and Tours erhielt die exklusiven Rechte und wir sind stolz darauf Motorradliebhabern aus aller Welt nun die legendäre Fahrt von „Billy“ und „Wyatt“ auf der Originalroute des Filmes hautnah als begleitete Tour anbieten zu können. In Zusammenarbeit mit Sony Pictures und Filmexperten wie Alan „Mr. Zipp“ Dunn hat EagleRider die Originalroute recherchiert, so wie sie von „Billy“ und „Wyatt“ während der Dreharbeiten abgefahren wurde. Von den Highways Südkaliforniens durch die gnadenlose Hitze des Tal des Todes, entlang der historischen Route 66 und schließlich in die Jazz- und Bluesmetropole New Orleans, die Easy-Rider-Film-Tour lässt den Traum welchen Ihr seit dem erstmaligen Sehen des Film hatten nun Wirklichkeit werden. Unsere erfahrenen Guides zeigen Euch mehr als nur den Weg auf einer Fahrt, welche Ihr niemals vergessen werden. Sie gewähren Euch auch einen Blick hinter die Kulissen und teilen mit Euch Geschichten, welche wir vom Produzenten des Films noch kurz vor dessen Tod selbst erfahren haben und machen Halt an vielen der originalen Drehorte. Am Ende dieser grandiosen Tour, wenn alles gesagt und getan ist, seid Ihr auch selbst ein „Easy Rider“.

Termine 2019

Internationale Teilnehmer (englische Reiseleitung)            

22.5. - 5.6. 2019 

18.9. - 2.10.2019

 

(bei einer Gruppenbuchung od. genügend deutschsprachigen Teilnehmern organisiere ich eine deutsche Reiseleitung)

 


Tourverlauf  © EagleRider®

 

 

Willkommen in Los Angeles, der Stadt der Engel. Nehmt Euch etwas Zeit und erholt Euch am Swimmingpool Eures Hotels oder besucht die Attraktionen der Stadt bevor wir uns um 17:00 Uhr mit Eurem Guide in der Hotellobby treffen. Lasst Euch uns auf die bevorstehende Fahrt anstoßen bevor wir in einem unserer Lieblingslokale zusammen essen und noch  etwas feiern. Bei einem guten Essen und ein paar Drinks lernt man sich schließlich am schnellsten kennen und das ist wichtig für das kommende Erlebnis. Bei „Billy“ und „Wyatt“ wäre das nicht anders gewesen.
Die vielen Meilen unseres ersten Tages sind auf dieser aufregenden Tour schnell abgerissen und das fällt uns bei all der Vorfreude nicht schwer.   Nach Übernahme unserer Bikes bei EagleRider Los Angeles ist es nur eine knappe Meile zum Drehort des berüchtigten Drogendeals zu Beginn des Films. Dann geht es nach Norden in die Weite des gnadenlosen Tal des Todes. In den hochgelegenen Wüsten und den tiefen Tälern Kaliforniens offenbart sich Euch vielleicht so manche Einsicht in das Geheimnis von   Easy Rider. Es gibt viel zu erfahren. So starteten „Billy“ und „Wyatt“ einst Ihren Trip und so manches Gebäude entlang des Weges sieht nicht      anders aus als vor mehr als 40 Jahren. Heute Abend versammeln wir uns  am Lagerfeuer bei unserem Hotel, nehmen ein paar Drinks und erzählen Geschichten unter einem Sternenhimmel wie Ihr zuvor noch keinen   gesehen haben. Die Nacht im Tal des Todes ist etwas Besonderes.
Wie “Billy” und “Wyatt” starten auch wir vom Tal des Todes am noch kühlen Morgen und fahren nach Barstow an der Route 66. Wer sich dem vollen Easy-Rider-Erlebnis hingeben möchte, für den halten wir vor einem berühmten Gebäude außerhalb von Ballarat in Kalifornien an und geben Euch die Gelegenheit wie im Film einen letzten Blick auf Eure Uhr zu      werfen bevor Ihr diese im Staub neben der Straße zurücklasst und in die Wüste davondonnert. Zwischen dem Tal des Todes und Barstow liegt die ausgedehnte Mojave Wüste, einer der verlassensten Orte dieser Welt mit kleinen um das Überleben kämpfende Ortschaften, lange nach dem     großen Aufbruch Richtung Westen auf der Route 66 nach einer verheerenden Dürre und der Zeit der Depression. Heute Abend feiern wir    im „Bagdad Cafe“, nicht nur seit „Out of Rosenheim“ sondern bereits seit über 50 Jahren ein Meilenstein an der Route 66.
Wir verlassen Needles am Morgen und überqueren den mächtigen   Colorado auf der Route 66. Ihr werdet Euch an diese, im Film gezeigte Brücke, sicherlich erinnern. Dann geht der Ritt durch die alte Westernstadt Oatman in Arizona, wo der Geist vergangener Goldgräberzeiten und verwilderte Esel das Straßenbild bestimmen. Es geht dann zu weiteren Drehorten in die Kiefernwälder der Sacred Mountains, wo man „Billy“ und „Wyatt“ zu Anfang des Films ein Motelzimmer verweigerte. Das  „Pine Breeze Inn“, berühmt für diese Szene, steht immer noch und wir halten     dort auch für einige interessante Geschichten und für Fotos an. Wenig später kommen wir nach Flagstaff wo man das im Film vom Motelbesitzer angeschaltete Neonzeichen „No vacancy“ in einer Altstadtbar bestaunen kann. Selbstverständlich halten wir dort für einen kühlen Drink an. Es gibt hier eine Vielzahl an Örtlichkeiten von Einstellungen und Szenen aus dem Film. Haltet Eure Kameras bereit. Macht Euch fertig für einen Abend in Flagstaff’s attraktiver Altstadt.
Von Flagstaff geht es Richtung Norden durch das weite Land der Navajos  mit atemberaubenden Streckenabschnitten. Wir kommen am Wupatki National Monument vorbei wo „Billy“ und „Wyatt“ einst in den    Indianerruinen übernachteten. Auch steht ein Besuch der immer noch existierenden Sacred-Mountain-Tankstelle auf dem Programm, dem     Drehort der Tank-Szene. Ein paar Stunden später dann sind wir mitten   unter den Sandstein-Monolithen des Monument Valley. EagleRider hat     seit langem ein gutes Einverständnis mit dem Stamm der Navajos und    man gewährt uns dort eine private Führung mit Musikeinlagen und den traditionellen Navajo-Tacos zum Sonnenuntergang inmitten des für die Navajos heiligen Ortes.
Unsere Easy-Rider-Tour nimmt ihren Fortgang und wir besuchen eine berühmte Attraktion des Südwestens, die “Four Corners”, dem Punkt wo    die Bundesstaaten Arizona, Utah, Colorado und New Mexico zusammentreffen, ein beliebtes Ziel für Motorradliebhaber. Freunde und Familie zuhause wird es amüsieren, Euch auf einem Bild mit Händen und Füssen gleichzeitig in vier Staaten der USA zu sehen. Wir beschließen     den Tag in Durango in New Mexico, bekannt für die Gelassenheit            seiner Bewohner, der beeindruckenden Landschaft und seinen „Old West“ Saloons.
Heute könnt ihr euch ausruhen und den unverwechselbaren Geschmack dieser wilden Stadt genießen. Vielleicht möchtet ihr eine Fahrt auf dem berühmten Million Dollar Highway machen, eine Heißluftballonfahrt bei Sonnenaufgang genießen,Cowboy für einen Tag auf einem Ausritt              auf einem Berg oder Canyon Trail spielen oder das Eisenbahnmuseum besuchen.

 

Für die Fahrt von Durango nach Taos gibt es nur eine Beschreibung: Einzigartig! Die Szenerie ist unglaublich und man hat das Gefühl sich    mitten in den Dreharbeiten für Easy Rider zu befinden. Taos ist ein Ort in  den Bergen New Mexicos und ist reich an Indianergeschichte und deren Kultur und wohl deswegen Drehort einiger der berühmtesten Szenen aus dem Film wie zum Beispiel der Aufenthalt der beiden Filmhelden in der Hippie-Kommune und die Gefängnisszene. Wir besuchen     s elbstverständlich beide Orte.
Besser noch als die Fahrt von Durango nach Taos ist die Fahrt von Taos nach Amarillo! Unser erster Aufenthalt ist in Las Vegas, New Mexico. Hier wurden die Außenaufnahmen der Gefängnisszene gedreht. Gewöhnlich findet sich ein älterer Einwohner, welcher einige Geschichten über die Dreharbeiten und über die Hippie-Motorradfahrer der späten Sechziger    zum Besten geben kann. Ihr erinnert Euch sicherlich an die Szene wo Jack Nicholson als „George“ seine berühmte nic-nic-nic – fut –fut –fut – Indians! – Einlage gab, als er nach der Entlassung aus dem Gefängnis seinen ersten Wisky des Tages einnahm. In diesem Sinn werden auch wir heute Abend     in Amarillo einen Jim Beam auf das Wohl von Old DH Lawrence heben. Solltet Ihr verrückt sein, wie damals die Filmcrew, dann trefft Euch nachts an dessen Grab! Unser letztes Highlight des Tages ist ein Abstecher zum Drehort der „If you wanna be a bird“-Szene mit Jack Nicholson als Mitfahrer von Peter Fonda. Wir übernachten in unserem Lieblingshotel in Amarillo, dem „Ambassador“. Unsere Freunde vom „Big Texan Steakhouse“ holen uns mit einer Flotte von alten Cadillacs dort ab und verwöhnen uns dann mit den besten Steaks von Texas!
Die einzige wirkliche Lücke auf der Easy-Rider-Route befindet sich   zwischen New Mexico und Louisiana. Man sagt, die Filmcrew habe sich getrennt und ist auf verschiedenen Wegen durch Texas und Oklahoma gefahren um sich in Louisiana wiederzutreffen und die Abschlussszenen     zu drehen. Dies sei geschehen um Schauspielern und Filmcrew eine Erholungspause von der tyrannischen Art des Filmdirektors Dennis Hopper zu verschaffen. Eine Crew hatte bereits zur Mitte der Dreharbeiten aufgrund Hopper’s aggressiver und brüsker Art gekündigt. Unsere Route führt uns durch die Panhandle, dem „Pfannenstiel“ von Texas in das historische Abilene. Dieses kleine und originale Westernstädtchen hinterlässt bei uns den Wunsch etwas mehr Zeit dort zu verbringen.
Wir überbrücken die Zeit der Trennung von Darstellern und Filmcrew auf unserem Weg nach New Orleans mit einem Abstecher in unsere Lieblingsstadt in Texas, der Musikmetropole Austin. Unser Hotel ist im Herzen der 6th Street inmitten des Musikdistrikts wo man alle      interessanten Bars zu Fuß erreichen kann. Man munkelt, dass Peter     Fonda hier einige Tage und Nächte nonstop in den Bars verbracht haben soll. Eine beachtliche Leistung bedenkt man, dass Kneipen in den Sechzigern oft rund um die Uhr geöffnet hatten.
Einige der bekanntesten und erinnerungswürdigsten Szenen von Easy   Rider wurden im Südstaat von Louisiana gedreht. Dorthin führt uns die  Fahrt heute von Texas. Es sind zwar einige Meilen bis dorthin, doch die spannende Erwartung lässt die Zeit wie im Flug vergehen. Louisiana mit seinem südlichen Charme, seinen Sümpfen und Bayous und      interessanten Lokalen erscheint im Vergleich zum bisher erlebten etwas exotisch. Außerhalb von New Orleans liegt Lake Charles, einer unserer Lieblingsplätze in Louisiana. Heute Abend genießen wir lokale Bierspezialitäten oder auch etwas von dem einst illegal destillierten „Moonshine“. Lake Charles erwacht am Abend zu Leben und gibt uns    einen Vorgeschmack auf den Lockruf von New Orleans, von welchem sich einst auch „Billy“ und „Wyatt“ angetan fühlten.
Einer der Gründe für den einschlagenden Erfolg des Klassikers war das breite Entsetzen unter der Zuschauern über die Abschlussszene, als “Billy” und “Wyatt” von Einheimischen mit Schrotflinten regelrecht aus dem Sattel geschossen wurden. Gedreht wurde dies auf einer Landstraße außerhalb von Krotz Springs, Louisiana. Heute besuchen wir den Originaldrehort einer Szene, welche das Selbstverständnis von Motorradfahrern grundlegend bestimmte. Es ist ein schier unglaubliches Erlebnis an dieser Stelle zu stehen, sich des Daseins als Motorradfahrer bewusst zu werden und für    das Leben dankbar zu sein. Nehmt diesen Moment in sich auf. Wir    beenden den Tag mit der kurzen Fahrt nach New Orleans….. Ihr habt    richtig gehört, New Orleans. Muss mehr gesagt werden?
Wie man sich vorstellen kann, wurde New Orleans nach dem Erscheinen  des Films in 1969 zum Mekka der Motorradliebhaber. Die bekannte Bordellszene und die Aufnahmen auf dem Friedhof vereinten die Drogenkultur der Hippies und die der sich etablierenden Bikerszene der späten Sechziger. „Billy“ und „Wyatt“ bewegten sich in Grenzbereichen des Lebens und suchten dort nach der Freiheit. New Orleans war die ideale Kulisse für viele ikonische Szenen von Easy Rider. Unsere Erfahrungen    dort werden wohl harmloser ausfallen, aber dennoch erinnerungswürdig. New Orleans ist wie ein durchdringender lebender Organismus und man versteht schnell warum diese Stadt eine so wichtige Rolle im Film spielt. Heute Abend ist ein großes Fest mit Krabben und Gumbo angesagt.      Feiert den Abschluss dieser großartigen Tour mit Ihren neuen Easy-Rider-Freunden. Lasst uns anstoßen auf „Billy“, „Wyatt“ und „George“ und  natürlich auf den Mann mit dem alles anfing, dem verstorbenen Dennis Hopper.
Herzlichen Glückwunsch zur Erfüllung eines Traumes welchen die meisten Fans von Easy Rider selbst nie erleben werden. Was steht als nächstes     auf dem Programm? Route 66? Wild West? Sturgis? Kanada nach Yellowstone? Vielleicht nur eine Frage der Zeit bis wir uns auf den Straßen in der Weite Amerikas wiedersehen. Bis dann, Easy Riders! Falls Ihr in New Orleans noch etwas rumhängen wollt, sagt uns bescheid. Wir arrangieren   es gern für Euch

All unsere Reisebeschreibungen sind als Tourvorschlag zu verstehen. Der genaue Reiseverlauf kann an die jeweils aktuellen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden, wobei wir natürlich stets bemüht sind den beschriebenen Reiseverlauf einzuhalten. 

 Im Preis nicht enthalten: 

- Flugkosten

- Mahlzeiten, außer anders angegeben

- Alles was nicht bei Inklusive Leistungen aufgeführt wurde

- Rund-um-sorglos Motorradversicherung

Im Tourpreis enthaltene Leistungen:

 

- Garantiertes Wunsch-Motorrad (Es gibt immer die neusten Motorrad-Modelle zur Miete)

- Empfangsservice mit Willkommens-Abendessen 

- Frühstück an Tourtagen

- Benzin an Tourtagen

- Motorradfreundliche Hotels mit 3-4 Sternen

- Unlimitierte Anzahl an Meilen

- Helme für Fahrer und Beifahrer

- Motorradjacke

- Erfahrener, mehrsprachiger Tour-Guide

- Begleitfahrzeug mit Ersatz-Bike und Platz für Gepäck

- Tür zu Tür Gepäckservice

- In Leder gebundenes Tourenbuch

- Tourabzeichen

- Eintritt zu den Nationalparks

- Hotel Parkgebühren

- Umsatz - und Mehrwertsteuer

- Vorbereitung und Orientierung